Auchentoshan möchte noch attraktiver werden und nach der Einrichtung seines Super-Visitor-Centres nun auch eine Microbrewery haben und damit die einzige Brennerei in Schottland sein, die sowohl Whisky wie Bier macht.
Die schottische Presse meldet für Louis Vuitton Moet Hennessy´s schottische Tochter Glenmonangie Company (Ardbeg und Glenmorangie) einen verheerenden Umsatzeinbruch von fast 50%, der vor allem auf die Trennung vom Geschäft mit Blended Whiskies zurückgeführt wird. So nebenbei wurde auch berichtet, daß man die Brennerei Glen Mory an La Martiniquaise verkauft habe.
HRH The Prince of Wales, also Prinz Charles, eröffnet heute in Glenlivet offiziell die neue Anlage, mit der die Produktion der Destillerie um 75% erweitert wird.
Nachdem William Grant & Sons letzte Woche für 260 Mil. von der irischen Gruppe C&C deren Whiskymarken "Tullamore Dew", "Irish Mist" und "Carolans" kauften, machen Gerüchte die Runde, daß die Scotten in Irland den Bau einer neuen Destillerie planen.
In Bruichladdich wurde die Lomond Still installiert, die früher in Dumbarton war. Sie soll u.a. dazu dienen, einen Islay Gin zu machen, für den Kräuter verwenden werden sollen, die auf der Insel heimisch sind.
Statt sie für viel Geld im Sound of Islay versenken zu lassen, will Bruichladdich seine "effluents" künftig von Bakterien in Methanol umwandeln lassen. 70% der benötigten Energie könnten so selbst erzeugt werden. Die anderen Brennereien wollen angeblich folgen.
Heute treten, zum Teil gegen Widerstand aus der Industrie selbst, in Schottland neue Gesetze in Kraft, die den Scotch Whisky besser schützen sollen. Sie betreffen die Produktion, die Abfüllung und die Etikettierung. So darf Scotch Malt Whisky nicht mehr außerhalb von Schottland abgefüllt werden, die regionale Zugehörigkeit wird zum ersten Mal verbindlich definiert und Begriffe wie "Blended Malt" werden festgeschrieben.
Tamdhu Distillery and Maltings sollen geschlossen werden. Die Edrington Group, ihre Besitzerin, begründet den Schritt mit dem Rückgang der Umsätze als Folge der Finanzkrise. Insgesamt 31 Jobs sollen in Tamdhu, Macallan und Highland Park eingespart werden.
Mit Spannung erwartet wird die morgige Jahreshauptversammlung von Diageo. Die Gewerkschaften haben Demonstrationen gegen die Schließung von Kilmarnock und Port Dundas angekündigt. Vielleicht gibt es Konkretionen zu den Gerüchten um eine Übernahme der Getränkesparte von LVMH, zu der Glenmorangie und Ardbeg gehören. Auch eine mögliche Namensänderung steht auf der Tagesordnung.
Freudentag in Kilchoman: Mit einer Party wird der "Inaugural Realese", die erste offizielle Abfüllung des Kilchoman Islay Single Malt Scotch Whisky gefeiert.
Trauertag in Kilmarnock (und Port Dundas): Diageo wirft der schottischen Regierung und anderen Kritikler der Schließung der Johnnie Walker-Abfüllanlage in Kilmarnock und der Grain Distillery in Port Dundas vor, die "economy of our business" nicht zu verstehen und erklärt die Debatte für beendet.
Auch Whyte & Mackay kündigen die Einsparung von 100 Jobs in Schottland an - allerdings relativ sozialverträglich über alle Produktionsstätten verteilt.
Zynismus oder Dummheit? Inmitten der heftigen Auseinandersetzungen um den Beschluß Diageos, Johnnie Walker nicht mehr dort abzufüllen, wo er seit seiner "Geburt" abgefüllt wurde, in Kilmarnock, bringt die Firma eine neue Luxusvariante des meistverkauften Blends heraus: 330 Flaschen zu etwa 3.300 Pfund - als "fitting tribute to its founder".
20.000 Menschen gingen in Kilmarnock auf die Straße, um gegen die Pläne Diageos zu protestieren, die Johnnie-Walker-Abfüllanlage in der Stadt und die Grain Destillery Port Dundas in Glasgow zu schließen. Der (vorläufie?) Höhepunkt einer Protestwelle, der sich nicht nur die angeschlossen haben, die um ihre Arbeitsplätze fürchten, sondern auch die, denen es um die Integrität von schottischem Whisky geht. Mittlerweile hat Diageo signalisiert, man könne in Kilmarnock bleiben, wenn der Staat Zuschüsse zahlen würde. Diageo macht 2 Mill. Profit im Jahr.
Jetzt wird klar, warum Diageo die Richtung geändert hat, in die der berühmte Striding Man Johnnie Walker geht: Er verläßt Kilmarnock, die Stadt, in der er mehr als 150 Jahre zuhause war. Die dortige Abfüllanlage wird ebenso geschlossen wie die Grain Distillery Port Dundas. 900 Jobs sollen so eingespart werden.
Eine Medaille, zwei Seiten: Die "Scotch Whisky Association" jubelt über gestiegene Umsätze, der in Glasgow erscheinende "Herald" meldet fallende Zahlen. Die SWA redet vom Umsatz, der, dank teils drastischer Preissteigerungen, zum ersen Mal die Drei-Billionen-Grenze überschritten hat, die Zeitung redet vom Volumen, das um 5% eingebrochen ist, mit starken Rückgängen in Frankreich, den USA, Spanien und, erstaunlicherweise, Indien.
Schottlands First Minister Alex Salmond eröffnete das umgebaute Museum "The Whisky Experience" in Edinburghs Royal Mile. Es präsentiert jetzt auch die weltgrößte Sammlung von Scotch Whisky, die der Brasilianer Claive Vidiz zusammengetragen hat.
Pernod Ricard haben ihr amerikanisches Kleinod Wild Turkey, dessen Besitzer sie immerhin 30 Jahre lang waren, für 391 Mil. Pfund an Campari verkauft.
Die St. George´s Distillery, Ende 2006 im englischen Norfolk eröffnet, hat ihren ersten "Whisky Spirit", ein 18 Monate altes Getränk, abgefüllt. Er soll zuerst in Frankreich erhältlich sein.
Zorn in Kentucky, weil die Alkoholsteuer um 6% erhöht wird.
Fiona und Alan Stewart und ihre Falkirk Distillery Company haben von den Planungsbehörden grünes Licht für den Bau ihrer neuen Brennerei erhalten. Sie soll in dem Ort errichtet werden, wo einst Rosebank stand, wird aber nicht so heißen, weil Diageo, die Inhaber der Markenrechte, nicht damit einverstanden sind.
Im letzten Jahr gab Diageo bekannt, knapp 100 Millionen in die neue Brennerei in Roseisle und den Ausbau bestehender Anlagen investieren, um für die erhofften neuen Märkte in Asien gewappnet zu sein. Nun werden Einsparungen in der gleichen Höhe angekündigt. Sie sollen vor allem durch Entlassung von Mitarbeitern erzielt werden. Allein in Großbritannien sollen 1000 Stellen gestrichen werden, vor allen "Brand Ambassadors" und andere Vertreter.
Trifft die Wirtschaftskrise nun auch die Whiskyindustrie? Diageo, die soeben noch eine Umsatzsteigerung von 18% für das zweite Halbjahr 2008 ausgewiesen haben, schließen jedenfalls die Anlage in Kilmarnock, wo der Johnnie Walker abgefüllt wird, für je eine Woche im März und April.
Whyte & Mackay kommt nicht zur Ruhe. Der neue Besitzer, der indische Multimilliardär Vijay Mallya, hat sich offensichtlich übernommen und sucht Wege, seine Schulden abzubauen. Neben einer Beteiligung von Diageo an seinem Unternehmen United Breweries ist auch von einem Verkauf der schottischen Firma die Rede.
Russischen Wodka-Destillerien wenden sich dem Whisk(e)y zu: eine Brennerei im Nord-Kaukasus produziert Whisky in schottischem, eine zweite Whiskey in irischem Stil.
Constellation Brands wollen sich von größten Teil ihrer Spirituosen-Interessen trennen. Im Whiskeybereich gehen die Marken Barton und Fleischmann´s zusammen mit den Brennereien und Abfüllanlagen in Bardstown und Owensboro (Kentucky) an Sezerac. Constellation behält die Lethbridge Distillery in Alberta, Canada.
Endlich wollen auch die irischen Whiskeyhersteller dem Beispiel ihrer schottischen Nachbarn folgen und dafür sorgen, daß auch ihr Whiskey durch eine Herkunftsbezeichnung, eine "Protected Designation of Origin" (PDO), geschützt wird.
Ende August 2008 hat BenRiach die Glendronach Distillery gekauft und schon werden, wie zu erwarten, neue Abfüllungen angekündigt: Im März sollen ein 12-, ein 15- und ein 18jähriger herauskommen, ein Malt ohne Altersangabe und Einzelfaß-Abfüllungen sollen folgen.
Der Export von schottischen Whisky ist mengenmäßig um 3.4% auf 220.9 Mil. Liter gefallen. Allerdings ist gleichzeitig der Umsatz im Finanzjahr bis September 2008 um 12.4% von 1.92 auf 2.16 Milliarden Pfund gestiegen, weswegen die Firmen trotz der Finanzkrise optimistisch bleiben und glauben, daß ihre derzeitigen kräftigen Investitionen sich dennoch amortisieren werden.
In Anwesenheit von Alexander Salmond, Schottlands First Minister, wird die seit 22 Jahren stillgelegte und im März 2008 von Edrington an die holländische Scaent Group verkaufte Glenglassaugh Distillery wiedereröffnet.
Es gibt Spektulationen über eine Beteiligung von Diageo an United Breweries of India. Der Chairman der indischen Firma bestätigt, daß Gespräche stattfinden.
Einer der beiden Silos von Port Ellen Maltings ist geborsten. Die nahen Häsuer mußten evakuiert werden. Verletzt ist glücklicherweise niemand.
La Martiniquise, die soeben Glen Moray erworben haben, wollen außerdem in Bathgate in West Lothian eine neue Destillerie bauen, in der sowohl Grain wie Malt Whisky hergestellt werden soll. Voraussichtlicher Name: Glen Turner.
LVMH (LouisVuittonMoetHennessy), die Besitzer von Glenmorangie, haben ihre Brennerei Glen Moray an die französische Firma La Martiniquaise verkauft, die in Schottland schon den "Glen Turner" abfüllt.
Deal done! Glendronach gehört Billy Walker und seinem BenRiach-Konsortium. Der Kaufpreis soll um die 15 Mil. Pfund betragen haben.
China hat sich bereit erklärt, den Begriff "Scotch Whisky" in beiden Sprachen, Chinesisch und Englisch, zu schützen und unberechtigten Gebrauch strafrechtlich zu verfolgen.
Der Verkauf von Glendronach an Billy Walker und das Konsortium, dem BenRiach gehört, konkretisiert sich und soll im September besiegelt sein.
Diageo wird 65 Mil. Pfund investieren, um in der großen Brennerei in Cameronbridge eine Biogas-Anlage zu bauen. Sie soll aus den Abfällen des Produktionsprozesses gespeist werden, wird 80% der benötigten Elektrizität und 98% der benötigten Wärme liefern und pro Jahr 56.000 Tonnen Carbondioxid einsparen, soviel, wie etwa 44.000 Autos verbrauchen.
Die schweizer Bank UBS hat im Auftrag von drei verschiedenen Interessenten ein Kaufangebot für Tullibardine Distillery gemacht.
Glendronach soll in Kürze von Pernod Ricard verkauft werden. Man spricht von einem Preis von 30 Mill. Pfund. Unter den Interessenten ist angeblich auch das Konsortium, dem Benriach gehört.
Pernod Ricard wollen Longmorn und Allt á Bhainne für Besucher öffnen. Pro Woche sollen 16 Personen für jeweils 10 Pfund die Destillerien besichtigen können.
Springbank wird nicht stillgelegt, sondern drosselt nur die Produktion. Sagt Stuart Robertson, der Manager. Man habe genug Vorräte und brauche neue Lagerhäuser. Bis diese gebaut seien, werde weniger produziert.
Angeblich ist Whyte & Mackay, also United Breweries of India, an Glen Moray interessiert. Sie weigern sich allerdings, Auskunft zu geben.
Wird Springbank geschlossen? In Schottland kursieren Gerüchte, daß die Brennerei "für einige Jahre" stillgelegt werden soll. Als Begründung für diese, dem allgemeinen Trend völlig entgegengesetzten, Pläne werden die gestiegenen Kosten für Brennstoff und Getreide genannt.
LVMH wollen die große Abfüllanlage in Broxburn, die vor einigen Jahren von Diageo gekauft worden war, verkaufen - an Diageo. Außerdem wollen sie ihre Brennerei Glen Moray verkaufen, um sich ganz auf Glenmorangie und Ardbeg zu konzentrieren. Die Büros sollen wieder in die Innenstadt von Edinburgh zurückverlegt werden und es soll eine neue, kleinere, Abfüllanlage gebaut werden.
Am 5.12.2008 wird es 70 Jahre, daß die 1919 eingeführte Prohibtion in den USA zu Ende ging. Brown Forman, einer der wenigen Firmen, in auch in den "trockenen" Jahren produzieren durfte, will den Jahrestag mit zwei Sonderabfüllungen feiern: mit einem speziellen "Jack Daniel´s" im Doppelpack und einem "Old Forester".
Blackwood Distillery "in administration": Caroline Whitfield, die die Whiskywelt seit Jahren mit ihren Plänen in Atem hält, die Destillerie auf den Shetlands zu bauen, gibt bekannt, daß ihre Firma Insolvenz angemeldet hat. Begründung: Finanzierungsprobleme wegen ihrer Scheidung und des allgemeinen Zustandes der Kreditwirtschaft.
Die schottische Regierung unterstützt den Wiederaufbau der seit 1919 geschlossenen Annandale Distillery im Süden des Landes mit 150.000 Pfund.
Neue Rekorde für Scotch Whisky: 2007 stieg der Wert der Exporte um 14% auf 2.8 Milliarden Pfund, die Menge um 8% auf 1.135 Milliarden Flaschen. Malt Whisky in Flaschen konnte um 11% zulegen, wobei Europa mit 27% und da besonders Deutschland mit 62% besonders gut abschnitten.
Auf Antrag der Scotch Whisky Assocation (SWA) verbietet der Oberste Kanadische Gerichtshof im Revisionsverfahren die Verwendung des Namens "Glenora", weil die Verbraucher den Whisky für einen Scotch halten könnten.
Glenglassaugh jagt Glenmorangie Graham Eunson als neuen Manager ab.
Brown Forman, die Besitzer von Jack Daniel Distillery, haben Jeff Arnett zum neuen Mastzer Distiller ernannt. Er ersetzt Jimmy Bedford, der in den Ruhestand gegangen ist.
Weil kein Familienmitglied die Leitung übernehmen wollte, haben die Brüder Douglas und William Taylor ihre Speyside Cooperage an die in Burgund ansässige Francis Freres Tonnellerie verkauft.
Nach zehn Jahren des "Einfrierens" hat der britische Finanzminister Darling die Steuer für Spirituosen erhöht. Die Abgabe für einen Liter Alkohol steigt um 1,79 auf nun 21,35 Pfund. Eine Flasche Whisky wird künftig in Großbritannien 6% (59 pence) mehr kosten.
Die Gerüchte stimmten, aber nur teilweise: Edrington hat Glenglassaugh verkauft, aber nicht an ein russisches Konsortium, sondern an die vor allem im Energie-Sektor tätige niederländische Scaent Group. Der Kaufpreis soll 5 Mil. Pfund betragen. Gleichzeitig wird bekannt, daß Edrington in den nächsten zehn Jahren 40 Mil. ausgeben will, um die Lagerhauskapizitäten von Macallan zu erweitern.
Mitarbeiter von Diageo haben versucht, die Abstimmung für die "Drammies", eine von privater Seite organsierte Auszeichnung für Whiskies, durch massenhaft eingesandte eMails zu manipulieren. Die Firma hat sich mittlerweile davon distanziert und entschuldigt.
Herausragende Verkaufserfolge mit ihren Single Malts veranlassen Pernod Ricard, die Wiedereröffnung der seit 2000 geschlossenen Braeval Distillery für Juli und eine Kapazitätsausweitung in Glenlivet Distillery anzukündigen.
Jim Beam gibt stolz bekannt, daß am Wochenende das 11. millionste Faß gefüllt wurde. Die letzte Million sei in Rekordzeit erreicht worden.
Die Scotch Whisky Association (SWA) hat einen neuen Chairman: Paul Walsh, im Hauptamt Chef von Diageo. Sein Vorgänger war Richard Burrows von Pernod Ricard. Walshs Stellvertreter ist Ian Curle, Chef der Edrington Group.
Gerüchten zufolge will ein nicht näher bezeichntes russisches Konsortium die Brennerei Glenglassaugh erwerben.
Nachdem vom "Wild Turkey" zum ersten Mal mehr als eine Millionen cases verkauft wurden, will deren Besitzer Pernod Ricard 35 Millionen Dollar investieren, um die Produktion-Kapazität mehr als zu verdoppeln und neue Lagerhäuser zu bauen.
DEFRA, das Department for Environment, Food and Rural Affairs der britischen Regierung, hat das förmliche Verfahren zur Einführung neuer Gesetze für den schottischen Whisky eingeleitet. Beabsichtigt sind neue Definitionen für die einzelen Kategorien und Regionen. Außerdem soll sichergestellt werden, daß künftig ein Mslt, der den Namen einer Brennerei trägt, ausschließlich Malt aus dieser Brennerei enthält.
Diageo eröffnet offiziell die neue Abfüllanlage in Shieldhall. Sie hat eine Kapazität von 23 Millionen cases pro Jahr und kann z.B. 300 Flaschen "Johnnie Walker" pro Minute produzieren.
Jim Beam erweitert die Anzahl der Porträts der Beam-Familie auf den Labels um ein Bild von Fred Noe. Der Sohn von Booker Now repräsentiert die siebte Generation von Beams.
Die Whiskywelt trauert um Michael Jackson. Der große Whisky- (und Bier-) Autor verstarb nach langer Krankheit.
Dr. Bill Lumsden, Glenmorangies "Head of Distilling and Whisky Creation" gibt bekannt, daß Schottlands Malt Nr. 1 nicht nur ein neues Erscheinungsbild bekommt. Der 10jährige wird künftg "Glenmorangie Origina"l heißen, die "finishings" werden die "Extra matured Range" mit dem "Lasanta" (Sherry), dem "Quinta Ruben" (Port) und dem "Nectar d´Or" (Sauternes).
Beam Global Spirits kündigen zwei neue Laphoaig-Versionen in limitierter Auflage an: einen 25 Jahre alten und einen 27 Jahre alten.
Inver House melden, daß ihre Old Pulteney Distillery in Wick künftig mit der überschüssigen Wärme eine Klinik versorgen wird.
Wie gewonnen so zerronnen: Mumbai, in Europa besser als Bombay bekannt, hat bereits eine zusätzliche Importsteuer auf Scotch in Höhe von 200% verkündet.
Die Scotch Whisky Assocation und die ganze Industrie hatten kaum Zeit, die Gläser zu heben und darauf anzustoßen, daß die indisische Regierung endlich die prohibitiven Steuern auf ihren Whisky abschaffen will, da kündigen die indischen Bundesstaaten an, sie über die Hintertür als lokale Steuern wieder einzuführen.
Wllie MacDougall, früher in Oban, dann (kurz) in Edradour und Blair Athol, wird Charly Smith´s Nachfolger in Talisker.
Neues Leben für die alte Distillery von John Locke in Kilbeggan: sie wird nicht mehr nur als Touristenattraktion und zum Lagern von Whiskey genutzt, der bei Cooley in Dundalk gebrannt wurde, sondern auch zum Destillieren.
Die Inder sind da! Nach fast einjährigen Verhandlungen einigt sich der indische Tycoon Vijay Mallya mit dem Entrepreneur Vivian Immerman über den Kauf von Whyte & Mackay für 595 Mill. Pfund. Mallya ist Besitzer von United Breweries, der drittgrößten Getränkefirma der Welt.
Duncan Taylor, der unabhängige Abfüller, plant den Neubau einer Brennerei in seinem Heimatort Huntly in Aberdeenshire. Die Destillerie soll eine Kapazität von 750.000 Liter haben, Carbon-neutal sein und Malt, Grain, Gin und Wodka produzieren.
Nicht länger nur ein Gerücht: William Grant & Sons inverstieren nicht nur 23 Millionen für das Marketing des Weltmarktführers Glenfiddich, sondern bauen auch eine neue Malt Distillerie. Sie wird in Girvan entstehen, also dort, wo die Grants eine große Grain-Anlage betreiben und bis 1975 Ladyburn stand.
Pernod Ricard bringt endlich einen neuen Longmorn heraus, 16 Jahre alt, 48% und nicht kühl-gefiltert.
Es ist offiziell: Bruichladdich will eine zweite Destillerie bauen. Sie soll in Port Charlotte entstehen, nach dem Dorf benannt werden, Brennblasen aus Dumbarton verwenden und Teile der 1929 geschlossenen Brennerei Loch Indaal einbeziehen.
Heaven Hill hat die Genehmigung zur Erweiterung ihrer Brennerei Bernheim in Louisvill, Kentucky, erhalten.
CL Financial, Besitzer von Angustura, Hine and Burn Stewart, wird von Pernod Ricard deren Destillerie in Lawrenceburg, Indiana, übernehmen.
Diageo will in Schottland 100 Millionen Pfund investieren, u.a. für den Bau einer neuen Malt Distillery, die voraussichtlich in Roseisle entstehen soll, und zum Ausbau von Cameronbridge und anderer Brennereien.
Der Vollendung entgegen geht der neue state-of-the-art Abfüll-Komplex in Bruichladdich, für den mehrere der warehouses hinter der Brennerei miteinander verbunden werden. Die Eröffnung ist für Ende Februar geplant. Intensiv wird auch an den Plänen für die neue Destillerie Port Charlotte gearbeitet.
Wichtiger Fund für Whiskyhistoriker: Im Scottish Brewing Archive wird ein Umschlag mit bislang unkannten Fotos von Bessie Williamson entdeckt, die als Sekretärin nach Laphroaig kam und der 1954 die Brennerei vom ihrem Chef Ian Hunter vererbt wurde.
Business as usual, auch am Heiligen Abend: Vivian Immerman soll nun doch bereit sein, Whyte & Maxkay an den indischen Industriellen Mallya zu verkaufen.
Isle of Jura sucht, laut der Anzeige im heutigen "Ileach", der Zeitung von Islay, einen neuen Manager. Grund: Michael (Miki) Heads geht am 1. März 2008 als Nachfolger von Stuart Thomson nach Ardbeg, seiner alten Heimat.
Bryan Donaghey (44) wird neuer Produktionschef von Diageo in Schottland.
Diageo ernennt den auf Islay geborenen Graham Logie zum neuen Manager von Lagavulin, das seit der Versetzung von Donald Rennick nach Lochnagar "verwaist" war. Logie hat vorher u.a. in Talisker gearbeitet.
Die gewöhnlich gut informierte Zeitung "The Press & Journal" (Aberdeen) meldet, daß William Grant & Sons einen Teil der Abfüllung ihres Glenfiddich , des meistverkauftten Malts der Welt, nach Bellshill verlegt hat. Der Whisky wird aber immer noch mit dem lokalen Wasser verdünnt, bevor er in Tankerlastwagen in die Nähe von Glasgow gebracht wird.
An den Folgen eines am Vortag erlittenen schweren Verkehrsunfalls stirbt Barley, die distillery cat von Highland Park.
Jim Beam Brands ernennen John Campbell, bisher nur kommissarisch im Amt, zum neuen Manager von Laphroaig.
Nach dem dreifach destillierten Trestaric versucht sich Bruichladdich an einer Vierfach-, einer Quadrupple-Destillation - wie sie Martin Martin in seinem 1695 erschienen Buch "The Western Islands of Scotland" beschrieben hatte. 54 Fässer mit einer Stärke von ca. 85% des usquebaugh-baul, des perilous whisky, können gefüllt werden.
Ein Feuer zerstört das Dach der kiln von Kilchoman.
Bruichladdich meldet, daß man die älteste schottische Gerstensorte, genannt bere, für eine Destillation verwendet hat.
Richard Borrows (Direktor von Pernod Ricard) wird Chairman, Paul Walsh (CEO von Diageo) Vice-Chairman der Scotch Whisky Association. Sie wollen sich besonders um die Bekämpfung von gefälschtem Whisky kümmern, von dem in Indien etwa genauso viel verkauft wird wie von echtem Scotch.
Auch "Harpers", die älteste und äußerst seriöse Zeitschrift für den Wein- und Spirituosenhandel, meldet, daß Pernod die drei Whiskymarken Glen Grant, Old Smuggler und Braemar für 90 Mill. Pfund an Campari verkauft, erwähnt allerdings nicht, ob damit auch die Brennerei Glen Grant an Campari geht.
Verwirrung: Die schottische Tageszeitung "The Scotsman" berichtet, daß der Kauf von Glen Grant durch Campari keineswegs sicher sei, daß vielmehr Pernod selbst sich an der Auktion um die Brennerei beteiligen wolle....